Die Schachgruppe 95, ins Leben gerufen von Johann Ludwig
Stoffers, hatte sich bereits nach kurzer Zeit im Höseler Vereinsleben etablieren können und blickt inzwischen auf mehr als eine Dekade voller positiver Entwicklungen
zurück.
Bereits nach zweijährigem Bestehen wurde die Schachgruppe
95 um die Schul-Schach-AG 97 erweitert. Seitdem macht sich J. L. Stoffers in Kooperation mit der Wilhelm-Busch-Schule dafür stark, den Schülern das Schachspielen
nahezubringen.
Der rege Ausbildungsbetrieb, der sich seitdem
entwickelt hat, ermöglicht den Kindern einen Einstieg auf hohem Niveau. Die angestrebte und bisher ausnahmslos erfolgreiche Absolvierung des Bauerndiploms unterstreicht dabei
die Qualität des Unterrichts. Leicht hat es Herr Stoffers, der selbst über eine C-Trainer-Lizenz verfügt, sicher nicht, muss er doch den Kindern die Schachkenntnisse von Grund
auf vermitteln.Bedingt durch die
Schulabgänge auf weiterführende Schulen ergibt sich eine ständige Fluktuation innerhalb der Gruppe.
Leider nutzen nur wenige der abgehenden Schüler die Möglichkeit, das Erlernte im Rahmen der
Schachgruppe 95 zu vertiefen.
So bleibt nur die Gewissheit, eine gute Ausbildung vermittelt zu haben und die Hoffnung, dass sich die Kinder früher oder später dem Thema Schach widmen
werden.
Inzwischen hat Herr
Stoffers bei einigen 100 Schülerinnen und Schülern den Grundstein für erfolgreiches Schachspielen gelegt.
Die Schachgruppe 95 steht allen Interessierten offen gegenüber und zeichnet sich durch ihre
Zusammensetzung aus allen Altersgruppen und Spielstärken aus.
Die
durchweg positive Resonanz und Nachfrage bei der Schachgruppe 95 sollte noch besser werden.
"Wer Logik liebt,
Phantasie und Freude hat am Denken, der mag
zu
einer Schachpartie die Schritte zu uns
lenken."
HBSV
"Schachgruppe 95"
In Hösel, Aula-Mehrzweckraum der Wilhelm-Busch-Schule, Bismarckstr.
16 können Bürger und Bürgerinnen jeden Alters Montags
von 16 - 22
Uhr (außer in den Schulferien) Schach spielen.
Weitere Informationen unter Tel. +49 2102
68351
Im Schuljahr 2009 / 2010 Schulschach wieder im
Programm:
Das Schachspiel unterscheidet sich grundlegend von allen
anderen Brettspielen durch seine unermesslichen Möglichkeiten, seinen Variantenreichtum.
Um zum Erfolg zu kommen, ist eine weitsichtige Planung und Vorausberechnung nötig. Gute Spieler "sehen" und berechnen sechs und mehr Züge mit Varianten voraus. Dabei darf der
Spieler nicht nur stur seinen eigenen Plan verfolgen, sondern muss sich auch in die Gedankenwelt seines Gegners versetzen können, der ja schließlich auch einen Plan
verwirklichen will.
Dieses Wechselspiel erfordert ein gutes logisches Denkvermögen. Wo diese Eigenschaft als natürliche Begabung fehlt, kann sie bis zu einem gewissen Grad angelernt und
angeeignet werden.
Aus vielen Untersuchungen an Schulklassen und Erfahrungen, die mit Jugendschachgruppen gemacht worden sind, haben sich insbesondere die nachfolgend aufgeführten Punkte
herauskristallisiert:
-
Förderung des Aufnahmevermögens : Das komplizierte Zusammenwirken
der einzelnen
-
Elemente beim Schachspiel (Gangart der Figuren, Regeln, Mattsetzen)
ist hilfreich.
-
Förderung des spielerischen Elements:
Vereinfachte Spielformen sorgen schon von Beginn an dafür , dass gespielt werden kann.
-
Messen und Vergleich mit der Spielstärke
anderer. Sogar mit Erwachsenen kann sich ein Kind schon nach kurzer Zeit auf sachlichem Gebiet messen.
-
Gegenseitige Unterstützung : Kinder helfen sich
gegenseitig beim Lernen und erkennen neuer Lernschritte.
-
Schach kann als Mittel für die Entwicklung
strategisch taktischer Fähigkeiten und deren Festigung eingesetzt werden.
-
Schach kann sich auf Schulfächer
leistungssteigernd auswirken
Umfangreiche Erkenntnisse und
Ergebnisse von Modellversuchen sind auf der Internetseite der Schulschachstiftung zu finden
www.schulschachstiftung.schulschach-bayern.de
Schulschach AG 97